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Firmenhistorie

Das Schraubenwerk in Zerbst kann trotz vielgestaltiger Eigentumsverhältnisse auf eine lange Fertigungstradition von Schrauben großer Abmessungen zurückblicken.

Im Jahr 1919 gründete der Ingenieur Heinrich Meinecke die Anhalter Schraubenfabrik Meinecke & Co KG in Zerbst am Standort Altbuchsland 22.

Zunächst wurden kalt gepresste Schrauben und Muttern hergestellt. Gefertigt wurde vor allem für die Automobilindustrie mit Abnehmern in Amerika, England, Indien, Holland und Dänemark.

Im Jahr 1930 wurden bereits 150 Mitarbeiter beschäftigt und täglich bis zu 60.000 Schrauben warm umgeformt. Automatische Pressen und Drehmaschinen wurden von einem werkseigenen Kraftwerk versorgt.

In Zeiten des 2. Weltkrieges der Wehrwirtschaft zugeordnet, wurden 1945 die Eigentümer durch die sowjetische Militäradministration enteignet.
Wesentliche Teile der Produktionsbereiche wurden demontiert.

Seit 1947 arbeitete der volkseigene Betrieb VEB Schraubenwerk Zerbst, so dass 1950 bereits wieder 288 Tonnen Schrauben und 61 Tonnen Nieten das Werk verlassen konnten.
In den 80er Jahren stagnierten die Ergebnisse aufgrund allgemeiner wirtschaftlicher Schwierigkeiten der DDR.

Zum Zeitpunkt der politischen Wende 1990 brach der rein auf den Binnenmarkt und den osteuropäischen RGW-Bereich ausgerichtete Absatz zusammen.
Die Treuhandanstalt übernahm zunächst die Fortführung der Produktion und reduzierte den Personalstamm.

Die im Landkreis ansässige ZETIEBA Straßen- und Tiefbau GmbH erwarb 1992 die inzwischen neu angemeldete Schraubenwerk Zerbst GmbH unter Gestellung branchenerfahrener Fremdgeschäftsführer.

Ab 1998 nahmen die geschaftsführenden Gesellschafter des erfolgreichen Baubetriebes Eckhard Schmidt und Willi Neckmann die Geschicke des Schraubenwerkes als Geschäftsführer selbst in die Hand.

Die Schraubenwerk Zerbst GmbH hat sich in den wenigen Jahren seit der Reprivatisierung zu einem profitablen Unternehmen mit moderner Struktur entwickelt.
Es ist nicht nur gelungen das Unternehmen als inzwischen wichtigsten deutschen Hersteller von Schrauben für Schienenbefestigungssysteme und Gleisbauartikel zu etablieren, sondern auch in anderen Absatzbereichen, wie Maschinen- und Chemieanlagenbau, Kran- und Fahrzeugbau, Windkraftanlagenbau, Stahlbau und Bergbau, wesentliche Marktanteile zu erringen.
Die markanten Markenzeichen SZ im Schienenbau bzw. ZERBST auf Norm- und Sonderschrauben findet man heute wieder überall in der Welt.

Mit dem Elan und der Zuversicht, den schon der erste Firmengründer bewies, wird jetzt an die Herausforderungen des neuen Jahrtausends gegangen!

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